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Neue Gewohnheiten etablieren: 5 einfache Tipps - Vorsätze einhalten ohne Druck

  • 1. März
  • 3 Min. Lesezeit
Notizblock mit Stift


Hochverehrte Weiber-Leserschaft,


kennst du das? Man nimmt sich hochmotiviert etwas fest vor und ein paar Wochen später ist alles wieder beim Alten.


Damit bist du nicht allein.



Gelegenheiten für einen Neustart


Wenn ein Neues Jahr beginnt, fühlt es sich oft an wie ein leeres Blatt.

Wir blicken zurück, ziehen Schlüsse daraus und fragen uns, was wir dieses Jahr verbessern können.


Doch um etwas zu verändern braucht es nicht unbedingt Silvester.


Auch der Frühlingsanfang hat diese magische Wirkung, viele verspüren nun den Wunsch, etwas Neues zu starten.


Oder nachdem Urlaub sind wir oft voller Motivation. Kaum sind die Koffer ausgepackt, will man große Pläne umsetzen: mehr Sport, früher aufstehen oder endlich dieses Hobby beginnen, welches seit Monaten oder Jahren auf der To-do-Liste steht.


Nach einer Trennung..., wollen wir etwas verändern. Ein Neues Kapitel, neues Fitnessstudio, neue Hobbys, neues Ich - meist alles gleichzeitig.


Manchmal reicht sogar ein gewöhnlicher Dienstag, ein besonders guter Tag, ein inspirierendes Gespräch oder einfach nur das Gefühl um etwas zu verändern und neu anzufangen.


Es gibt so viele Momente, in denen wir etwas verändern wollen, uns vornehmen es diesmal durchzuziehen.


Aber Vorsätze sind oft schneller vergessen als das Silvesterfeuerwerk verraucht ist.


Während Anfangs noch euphorische Motivation niedergeschrieben wird, ist im nächsten Augenblick die Willenskraft dahin.


Die meisten guten Vorsätze scheitern nicht unbedingt an mangelnder Disziplin, sondern oft daran, dass wir sie zu groß und zu kompliziert planen.


Aus mehr Bewegung wird plötzlich Marathontraining.


Aus gesünder essen, wird eine komplette Ernährungsrevolution.


Aus mehr Zeit für mich, wird ein perfekt durchgeplanter Selbstfürsorgeplan.


Kein Wunder also, dass wir irgendwann erschöpft aufgeben.


Zu den häufigsten Vorsätzen gehören:


Mehr Sport, von einmal in der Woche spazieren gehen bis hin zum Marathonlauf.


Gesünder essen, von einer Schüssel Obst am Tag bis hin zur Veganen Umorientierung.


Abnehmen, von einmal die Woche Schwimmen gehen bis hin zu WeightWatchers Programm durchziehen.


Weniger Stress, von besserer Zeitplanung bis hin zu mehr Schlaf.


Mehr Zeit für sich selbst,  von 10 min. am Tag Füße hochlegen bis hin zu Yoga Training.


Solche Vorsätze werden immer wieder aufgeschrieben. Doch wie viele halten wirklich langfristig durch?


Oft macht ein ausgelassener Sporttermin oder ein ungesundes Essen den Vorsatz zunichte.


Ein Vorsatz ist kein Alles-oder-nichts-Projekt.


Wer nach einer Pause wieder einsteigt ist erfolgreicher als jemand, der auf seinen Vorsätzen hocken bleibt. Also nicht die Perfektion ist entscheidend, sondern die Rückkehr.


Vorsätze zum Motto umschreiben


Man kann bewusst den Vorsatz zum persönlichen Motto umschreiben, wie zum Beispiel:


-Mit mehr Leichtigkeit durch den Alltag.


-Weniger Eile, mehr Bewusstsein.


Oder…


-Mehr Mut zur Lücke.


Ein guter Vorsatz muss nicht spektakulär sein.


Im Gegenteil, je kleiner, desto größer die Chance, dass er Teil des Alltags wird. Je konkreter ein Vorsatz ist, desto leichter fällt es, diesen konsequent umzusetzen.


Statt ,,ich will mehr Sport machen,,

lieber: ,,ich gehe Montag und Donnerstag für 30 min. zum Schwimmen,,


Statt ,, ich will weniger Stress,,

lieber: ,, Ich schalte jeden Abend ab 21 Uhr mein Handy auf Flugmodus,,


Statt ,, ich will mehr Zeit für mich,,

lieber: ,, jeden Freitag Abend vollziehe ich ein Spa Gute Nacht Ritual,,


So sehen realistische Vorsätze bei mir aus...

Ich gehe jeden Dienstag um 8:30 Uhr zur Nacken-Massage.
Jeden Freitag Abend vollziehe ich ein Spa Gute Nacht Ritual.

Jeden 2. Tag mach ich YouTube-Sport für 30 min.
Jeden Morgen ein Glas Wasser mit Zitrone und Ursalz trinken.

Bisher halte ich die Vorsätze konsequent durch.

Gefällt mir, diese Vorsätze auf die eigenen Werte bezogen.


Vorsätze, die zur Gewohnheit werden, fühlen sich weniger nach Verzicht an und mehr nach Selbstfürsorge. Es gibt eine Orientierung ohne Druck zu erzeugen. Es darf sich entwickeln, verändern und auch mal ausgelassen werden.


Gute Vorsätze sind kein Vertrag, sondern eine Chance den Alltag leichter zu machen.


Sie dürfen klein, unperfekt und menschlich sein. Vielleicht sollte man sich weniger Gedanken darüber machen jemand anderes zu werden und mehr darum, sich selbst näher zu kommen.

 

Vorsätze einhalten, ohne Drama, dafür mit Durchhaltvermögen!

Hier kommen 5 Tipps, mit denen deine Vorsätze tatsächlich eine Chance haben:

 

1. Mini statt Mega

„Mehr Sport“ ist nett, aber „Zweimal pro Woche 20 Minuten spazieren“ ist konkret und machbar. Kleine Schritte schlagen große Reden.

 

2. Mach es sichtbar

Was man sieht, vergisst man nicht. Notizzettel oder Handy-Erinnerung:

Dein Vorsatz braucht Bühnenlicht, keinen Keller.

 

3. Verknüpfe Neues mit Gewohntem

Neuer Vorsatz + alte Routine.

Zum Beispiel: Dehnübungen während dem Zähneputzen oder Vokabeln lernen während der Kaffeepause.

 

4. Plane fürs Scheitern

Ja, wirklich. Ein Ausrutscher ist kein Ende, sondern Teil des Spiels.

Wichtig ist nicht das Stolpern, sondern das Weitergehen.

 

5. Belohn dich clever

Kleine Erfolge verdienen kleine Belohnungen.

Wenn du zum Beispiel einen Monat etwas durchgehalten hast, gönn dir mal eine Ausnahme.

 

Gute Vorsätze scheitern nicht an dir, sondern an unrealistischen Erwartungen. Mach sie kleiner, schlauer und freundlicher für dich selbst, dann bleiben sie diesmal sicher länger als bis Morgen.


In diesem Sinne...Freu dich auf eine Neue und abenteuerliche Zeit!


Mit herzlich vorzüglichen hochmotivierten Grüßen,

meine unterschrift, nancy

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