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Raue Haut und kleine Pickel am Körper loswerden - mein Weg zu glatter Haut.

  • 28. Feb.
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 5 Tagen


Die Haut fühlt sich an wie ein gerupftes Huhn, rau, uneben und alles andere als streichelzart?


Hochverehrte Weiber-Leserschaft,


kennst du das Gefühl, wenn sich die Haut an Armen, Beinen und Po rau anfühlt, kleine Pickelchen sichtbar werden und keine Creme der Welt wirklich helfen kann?


Genauso ging es mir lange Zeit.


Ich probierte verschiedene Peelings und Pflegeprodukte aus. Einige versprachen wahre Wunder, andere klangen nach der perfekten Lösung. Doch wirken diese wie Luftblasen, hübsch anzusehen, aber am Ende nicht mehr als geplatzte Vorfreude.


Meine Haut fühlte sich weiterhin uneben an und von diesem seidig-weichen Hautgefühl war ich meilenweit entfernt.


Der wahre Gamechanger war jedoch nicht ein einzelnes Produkt, vielmehr macht die richtige Kombination den Unterschied.


In meiner Verzweiflung kam ich dann auf eine ziemlich absurde Idee.

Der verrückte Gedanke, dass Schleifpapier meine letzte Rettung sein könnte.


Also…ja ich habe es in meiner Verzweiflung wirklich versucht und nein, mach das bloß nicht nach! Der Versuch war weder besonders angenehm noch war dies die Lösung. Aber es zeigt deutlich, wie verzweifelt ich damals auf der Suche nach einer Lösung war.


Nach einigen schmerzhaften Erfahrungen und unzähligen Produkttests habe ich dann schließlich doch noch eine Methode gefunden, welche für meine Haut funktioniert.


Mein Kopfkino will ich euch nicht vorenthalten:

Regentropfen perlen ab wie auf einer frisch gewachsten Autoscheibe 😊.

Heute fühlt sich meine Haut deutlich glatter an und nach den kleinen Pickelchen muss ich inzwischen schon akribisch suchen. Ach ja - und nicht alles, was hilft, muss teuer sein.


Was mir geholfen hat und worauf ich inzwischen schwöre, erzähle ich dir in diesem Artikel.


Erprobt, ehrlich und garantiert ohne Schleifpapier!


Warum ich raue Haut und kleine Pickel am Körper hatte?


Zu hundert Prozent kann ich gar nicht sagen, wieso meine Haut damals so uneben und rau war. Später erst erfuhr ich, dass viele unter sogenannter Reibeisenhaut leiden.


Ob das bei mir tatsächlich der Fall war, weiß ich nicht, aber die Beschreibung passte erstaunlich gut zu meinen Beschwerden: kleine Pickelchen an Armen, Beinen und Po, sowie eine trockene, raue Hautoberfläche.


Fest steht jedoch: Mit der richtigen Kombination aus Peeling und regelmäßiger Pflege hat sich mein Hautbild deutlich verbessert.


Was ist Reibeisenhaut


Laut AOK handelt es sich bei Reibeisenhaut um eine häufige und harmlose Erkrankung der Haut. Sie äußert sich durch raue Stellen und winzige weiße oder rötliche Veränderungen, sogenannte Papeln, die an eine Gänsehaut erinnern. Ursache ist eine Verhornungsstörung, die zu einer übermäßigen Ansammlung des Hautproteins Keratin führt, wodurch die Haarfollikel verstopfen.

Am häufigsten sind Oberarme, Oberschenkel, Wangen und das Gesäß betroffen.


Mein verrückter Schleifpapier-Selbstversuch


In meiner Verzweiflung griff ich mir aus der Werkstatt Schleifpapier mit 120er Körnung.

Bearbeitete damit die Haut unter der Dusche, nun… weil ja nichts half. Aus heutiger Sicht eine ziemlich verrückte Idee, aber damals war es pure Verzweiflung.


Warum ich davon abraten würde


Gereizte Hautstellen, die sich anfühlten wie stechender Sonnenbrand.

Gerötete Haut war ganz klar zum Vorschein getreten, teilweise waren die Stellen sogar Wund.

Demnach cremte ich erst einmal alle betroffenen Hautstellen mit Bepanthen Salbe ein.


Drei Tage später war die Haut einigermaßen erholt und fühlte sich tatsächlich etwas sanfter an. Aber eine Dauerlösung? Auf gar keinen Fall!!!


Mein Weg zu glatter Haut


Somit machte ich mich auf die Suche nach etwas, das ähnlich effektiv wie das Schleifpapier war, allerdings ohne Reue danach verspüren zu müssen und vor allem ohne unangenehme Folgen.

So suchte ich nach passenden Peeling-Handschuhen für die Haut.


Nachdem ich einige ausprobierte, fand ich einen, welcher nicht zu weich und nicht zu hart war.



Peeling-Handschuh

Diesen hatte ich im DM erworben.


Seither ist dieser mein treuer Begleiter unter der Dusche.


So verwende ich den Peeling-Handschuh unter der Dusche


Den Handschuh zuerst unter dem Wasser kurz anfeuchten und ca. zwei Teelöffel vom Duschgel auf den Handschuh auftragen. Anschließend mit leichtem Druck und kreisenden Bewegungen von oben nach unten reinigen.


Aber Achtung: Gesicht und Dekolleté sollte man auslassen, da diese Bereiche sehr empfindlich sind.


Also…Weißt du bescheid 😉


Die Nachhaltigkeit ist hier ebenfalls ein absoluter Vorteil vom Massage-Handschuh, denn der Verbrauch des Duschgels hat sich um mindestens die Hälfte verringert.


Tipp: Den Handschuh bei regelmäßiger Anwendung in der 90grad Waschmaschine reinigen. Wenn der Stoff kaum noch die Kratzwirkung erzielt, sollte mal wieder ein neuer erworben werden.



Welche Pflege meiner Haut zusätzlich geholfen hat


Wenn ich merke, dass die Haut wieder etwas mehr Pflege benötigt, verwende ich zusätzlich ein Creme-Öl-Peeling. Nachdem ich den Handschuh verwende, Wasser kurz aus, Peeling drauf, mit leichten Druck einmassieren, abduschen und fertig.


Aromatische Umarmung


Zitrusfrüchte

Deine Sinne danken es dir, Produkte zu wählen, welche einer Dufttherapie gleichen. Regt nicht nur die Sinne an, sondern lässt dich auch viel entspannter aus der Dusche oder Badewanne gleiten.


Somit setze ich gerne auf erfrischende Düfte mit echten Feel-Good-Düften, für Lebensfreude, Zitrone oder mein most-Time Favorite, Sanddorn für mehr Vitalität.


Tatsächlich halten die Düfte lange an und hüllen dich ein wie eine aromatische Umarmung.


I love it, praktisch wie Wellness to go.



Folgendes Finish darf nicht fehlen - Eincremen!


Creme

Um der Haut Geschmeidigkeit und Glanz zu verleihen, bleibt das Eincremen nach der Dusche oder einem entspannten Bad für mich ein absolutes MUSS.


Natürlich gibt es auch hier unzählige Cremes auf dem Markt, sodass es fast unmöglich ist, alle Produkte zu testen.


Daher vertraue auf dein Gefühl, probiere dich aus und höre darauf, was deine Haut dir sagt.

Bei mir stehen mittlerweile einige Cremes im Regal.


Bei extrem trockener Haut funktioniert für mich Melkfett besonders gut, simpel aber sehr wirkungsvoll. Braucht lange bis es einzieht, also eher verwenden wenn es das Zeitmanagement zulässt.


Mein heiliger Gral für den täglichen Bedarf ist das Pflegeöl von Weleda. Es duftet angenehm, zieht schnell ein und spendet Feuchtigkeit. Aber natürlich jedem seins.


Auch andere Öle und Cremes sind sehr effektiv und feuchtigkeitsspendend, hier kannst du kaum was falsch machen. Du hast dein Leben lang Zeit jeden Monat eine andere Creme oder ein anderes Öl auszuprobieren, Hauptsache du cremst/ölst dich ein 😉.


Mein Fazit:


Die Kombination macht‘s.

Raue Haut und kleine Pickel am Körper gehören nun der Vergangenheit an.

Hautpflege ist keine Raketenwissenschaft, sondern Erfahrungssache.

Jede Haut ist anders und braucht von dem einen oder anderen etwas mehr oder weniger, aber ich hoffe du wirst auch bald mit glatter Haut nach draußen schreiten. Ich gönn es dir jedenfalls und hoffe dir mit meinen Methoden helfen zu können.


Also verzweifle nicht und probiere es einfach heute noch aus!


Mit herzlich vorzüglichen babypopoweicher Haut Grüßen,

meine Unterschrift, Nancy

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