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Humor im Alltag - Ideen für Harmlose Streiche und Aprilscherze

  • 25. März
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Aufschrift,
Foto von: Marija Zaric

Hochverehrte Weiber-Leserschaft,


jetzt wird’s lustig.


Sicher ist der 1.April der Tag im Jahr, an welchem die höchste Anzahl an Bevölkerung offiziell verwirrt wird. Ein Tag, an dem es völlig akzeptabel ist, Freunde, Familie, Kollegen und manchmal sogar ganze Nationen gepflegt aufs Glatteis zu führen.


Ein gelungener Streich ist wie ein kleiner Reset-Knopf für den Kopf: Für einen Moment stolpern wir aus unserer Routine, werden überrascht und merken plötzlich, dass nicht alles perfekt und logisch sein muss.


Denn ehrlich gesagt, ist die Welt schon kompliziert genug. Da schadet es nicht, wenn wir uns

zwischendurch bewusst erlauben, ein bisl Unsinn zuzulassen.


Ein harmloser Streich, ein unerwarteter Moment und ein gemeinsames Lachen. Das sind oft genau die Dinge, die hängen bleiben.


Für einen kurzen Augenblick die Kontrolle loslassen, das Chaos umarmen und einfach die Leichtigkeit teilen.


Also: Nimm den nächsten Scherz mit Humor, lach darüber und am Ende denkst du vielleicht wie ich, warum eigentlich nur am 1.April?


Schon verwirrend wenn Medien absichtlich falsche Meldungen verbreiten, Freunde und Familien experimentale Streiche ausklügeln und Unternehmen kreative PR-Gags liefern. Aber alle machen mit.


Woher stammt der Aprilscherz?

Der Aprilscherz hat keine eindeutig belegte Ursprungsgeschichte.

Also eher ein kleines Rätsel, ganz im Sinne des Tages…


Eine der Theorien führt zurück ins 16.Jahrhundert. Als in Ländern wie Frankreich unter König Karl IX. der Kalender reformiert wurde, verlegte man den Jahresbeginn vom Ende März (oft um den 1. April herum gefeiert) auf den 1. Januar. Menschen, die weiterhin am alten Datum Neujahr feierten oder davon nichts wussten, wurden verspottet und als „Narren“ angesehen. Man schickte ihnen

z.B.: falsche Einladungen oder spielte ihnen Streiche. Daraus könnte der Aprilscherz entstanden sein.


In Frankreich nennt man den Aprilscherz „Poisson d’Avril“ (Aprilfisch).

Kinder kleben dabei heimlich Papierfische auf den Rücken anderer, eine Tradition, die bis heute lebt. Eine Erklärung dafür ist, dass Fische im Frühling leicht zu fangen seien, ähnlich wie leichtgläubige Menschen.


Manche Historiker vermuten, dass der Brauch noch älter ist und mit Frühlingsfesten zusammenhängt, bei denen Täuschung, Verkleidung und Humor eine Rolle spielten. Solche Bräuche waren schon im alten Rom beliebt.


Nun aber zu den...


Legendären Aprilscherzen der Geschichte:


fliegender pinguin
-Fliegende Pinguine (2008) Die BBC veröffentlichte ein Video, in dem angeblich Pinguine fliegen können. In der Doku mit Terry Jones sieht man Pinguine, die wie Zugvögel durch die Luft gleiten. Viele hielten das zunächst für echt, das Video war extrem gut gemacht!


-Google macht alles mit (seit 2000) Die Firma Google ist bekannt für ihre Aprilscherze: „Google Nose“ (Gerüche über den Bildschirm riechen) „Gmail Motion“ (E-Mails per Körperbewegung steuern) Viele dieser Ideen waren so kreativ, dass sie fast glaubwürdig wirkten.
-Linkshänder-Burger (1998) Burger King kündigte einen speziellen „Burger für Linkshänder“ an, bei dem alle Zutaten um 180° gedreht seien. Kunden bestellten ihn tatsächlich und andere verlangten sogar die „Rechtshänder-Version“.
-Die Schwerkraft wird schwächer (1976) Der Astronom Patrick Moore erklärte im Radio, dass eine seltene Planetenkonstellation die Schwerkraft kurzzeitig verringern würde. Hörer berichteten später, sie hätten ein „leichtes Schwebegefühl“ gespürt.
-Schwimmende Insel (1977) Die Zeitung The Guardian veröffentlichte eine große Reportage über die erfundene Insel „San Serriffe“. Sie enthielt viele versteckte Wortspiele. Viele Leser glaubten trotzdem daran.
Baum an dem Spaghetti wachsen
-Spaghetti wachsen auf Bäumen (1957) Ebenfalls von der BBC, ein Bericht zeigte Schweizer Bauern, die „Spaghetti von Bäumen ernten“. Damals wussten viele Menschen in Großbritannien nicht genau, wie Spaghetti hergestellt werden. Zahlreiche Zuschauer riefen an und fragten, wie sie selbst einen Spaghettibaum züchten könnten

Warum funktionieren Streiche so gut?

-Sie nutzen Vertrauen (z. B. in Medien oder Marken)

-Sie klingen gerade noch plausibel

-Sie überraschen mit etwas Unerwartetem


Harmlose Streiche:


Die Maus funktioniert nicht mehr…

-Klebe ein kleines Stück Papier unter die Computermaus (über den Sensor).


Bildschirm steht auf dem Kopf

-Am Computer (z. B. bei Windows): Tastenkombination drücken:

 Strg + Alt + Pfeiltaste unten - Bildschirm steht plötzlich auf dem Kopf

Bei mir hat die Tastenkombination nicht funktioniert, dafür aber diese:

1.Rechtsklick auf einer freien Stelle auf dem Desktop.

2.Wähle Anzeigeeinstellungen.

3. Scrolle nach unten zum Punkt Bildschirmausrichtung.

4. Wähle Querformat (gedreht) für die Kopfsteh-Ansicht.

5. Bestätige die Änderung.

Sieht dramatisch aus, ist aber leicht wieder rückgängig zu machen.


Zucker & Salz tauschen

 -Vertausche Zucker und Salz (z. B. beim Frühstück).

Der erste Schluck Kaffee wird überraschend. Nur bei Leuten, die Humor haben!


Farbige Zahnpasta

-Einen Tropfen Lebensmittelfarbe in die Zahnpastaöffnung.

Beim nächsten mal Zähneputzen kommt plötzlich bunte Paste raus.


Saft, der nicht rauskommt

-Gib etwas Gelatine in Orangensaft und stelle ihn in den Kühlschrank.


Strohhalm funktioniert nicht

-Mache mit einer Nadel ein kleines Loch in den Strohhalm.

 Man muss sich anstrengen beim saugen


Zeit ist durcheinander

-Verstelle mehrere Uhren im Haus unterschiedlich

Handyzeit natürlich korrekt lassen

Alle sind komplett verwirrt, wie spät es wirklich ist


Vertauschte Schuhe

-Stelle alle Schuhe vertauscht oder spiegelverkehrt hin

Schon witzig, wenn alle ihre zweiten paar Schuhe suchen müssen.


Große Lieferung kommt

Bereite ein großes Paket vor mit vielen weiteren Paketen und zum Schluss, im kleinsten Paket liegt ein Zettel mit der Nachricht „Willkommen im April“.


So gelingt dein Aprilscherz:

-Sag es ruhig und beiläufig, nicht grinsen

-Bau evtl. kleine Details ein, damit es echter wirkt

-Nicht zu übertrieben, sonst fliegt’s sofort auf

-Bleib ernst

-Nicht zu lange durchziehen

-Nichts sagen, was Angst macht, zB.: Krankheiten, Unfälle…

-Themen vermeiden, wie Geldprobleme, Jobverlust, etc.

 

Glaubenswürdige Mini-Lügen:

„In der Zeitung stand, dass man ab sofort beim Blinken kurz hupen muss.“

„Wenn man „System aktivieren“ sagt, geht das WLAN schneller.“

„Ab sofort muss man klatschen und rufen „ich bin hell erleuchtet“, damit das Licht angeht.“

„Das Bundesamt hat offiziell beschlossen, dass ab jetzt Hausaufgaben fürs Wochenende erteilt werden sollen.“

„Man darf bald nur noch 3 Stunden am Tag Social Media nutzen, wegen Jugendschutz.“

„Ich hab gelesen, dass man jetzt beim Kreisverkehr zweimal blinken muss.“

„Ab jetzt gilt wohl: Wer rechts abbiegt, muss vorher kurz stehen bleiben.“

„Die haben wohl beschlossen, dass man bei Regen langsamer als 30 fahren muss innerorts.“

„Neue Regel: Beim Parken muss das Lenkrad gerade stehen, sonst gibt’s Strafe.“

„Man soll jetzt beim Rückwärtsfahren das Warnblinklicht anmachen.“

„Plastiktüten sind jetzt komplett verboten, auch die kleinen.“

„Man muss jetzt beim Einkaufen immer den Ausweis zeigen.“

„Es gibt wohl bald Pfand auf Kaugummis.“

 

Klassiker:

-dein Schnürsenkel ist offen

-Da ist was auf deinem Tshirt.

-Du hast da was im Gesicht.

-Schau mal, hinter Dir.

 

Ein Moment voller Humor


Die kleinen Streiche erinnern daran, nicht alles so ernst nehmen zu müssen und auch mal über sich selbst zu lachen. Denn sicher bist du auch schon mal darauf reingefallen. Und falls jemand am zu dir sagt: „Da hinten passiert was!“ Dreh dich ruhig um, sicher ist sicher…


Mit herzlich Humorvollen Grüßen,

meine unterschrift, nancy

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